Rot trifft Orange.

Steen & Urs. Ein Herz und eine Seele!

Spontane Spielverschiebung. Schlechtes Timing. Alles stand schon auf Start. Los ging es trotzdem nicht. Super, wenn man noch eine weitere Abteilung im Spielbetrieb angemeldet hat. Basketball. Ein Spiel irgendwie auch mit Toren, davon aber eine Menge. Steen ist nevös. Neue Sportart, neue Regeln. Urs erklärt geduldig: Gespielt wird das orangene Spielgerät mit der Hand statt dem Fuß, aber immer mit Köpfchen. Und Überblick. Der fehlt unseren Goldhänden am Anfang noch etwas. Der Gegner aus Neukölln zieht von dannen…

Doch schnell fangen sich die Sterne. Die ersten Punkte werden erzielt. Es entwickelt sich ein Match auf Augenhöhe. Bis auf den gegnerischen Center, der ist zwei Köpfe größer. Das erste Viertel geht knapp verloren, im zweiten Viertel sieht es nicht viel besser aus. In der Halbzeitpause gab es dann endlich etwas Zaubertrank. Taktik und Wille der Mannschaft werden deutlich erkennbar. Beinahe fünf Minuten lang gelang dem Gegner kein einziges Pünktchen. Spektakulär. Steen & Urs sind aus dem Häuschen. Die Defense steht unglaublich gut, die Offensive macht Punkt um Punkt. Und dann das formidable Ergebnis der Mannschaftsleistung: nach dem dritten Drittel führen die Roten Sterne… Steen so: „wunderbärchen!

Doch der Vorsprung hält dem Sturmlauf des Gegners im vierten Viertel nicht stand. Aggressiv kommen die Neuköllner zurück auf den Court. In der Defense konzentriert, aber beim Abschluß zu fahrlässig, geben unsere Goldfüße den möglichen Heimsieg weg. Letztendlich waren die Kräfte zu früh am Ende. Der Spaß ging aber nie verloren. Und Steen & Urs wissen nun: Weit draußen in der Weißenseer Pampa, wo Ziege und Pony sich gute Nacht sagen, dort werfen Rote Sterne einen großen Schatten…

Nur der Rote Stern!
Drei Viertel sind ein Sieg?
Fünf Finger eine Faust.

An einem Samstag im roten Oktober

Steen & Urs. Bald auch als Comicstrip!

Pokal! „Roter Steen, datt wird bestimmt historisch.“ Urs Störenfried schaut melancholisch in den Himmel: Europa! Da wollen wir hin? „Da gehören wir hin!“ erinnert Steen nachdrücklich. Flutlicht. Südländische Stimmung: Fett Pyro! UEFA-Pokal. Gänsehaut! „Wir beide mit Rolator im ausverkauften Familienblock, stell Dir das mal vor!. Beste Aussicht auf die Action.“ Urs kann sich die Tränen kaum verkneifen. Träumen darf ja noch erlaubt sein! Jetzt steht vorerst die zweite Runde des Holger-Blichmann-Pokal an. Auf dem Boden der Tatsachen muß zuerst einmal die Ernte eingefahren werden. Noch ist der Bär nicht erlegt. Auf geht es. Rotsport!

Alle sindse da. Außer die verhinderten Lohnsklaven. „Wir sind nicht alle! Es fehlen die Gefangenen!“ Haltung wahren ist die Devise. Fahnen raus. Stimmung! Auch wenn es sich falsch anfühlt. Wir spielen – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf unserem heiligen Rasen, sondern uffm Nebenplatz. Sonderlich. Die ersten Minuten unserer Goldfüße versprechen einiges. Über außen schnell vorgetragene Angriffe werden aber zu unserem Bedauern zwecks Spannung nicht in Tore umgemünzt. „Nicht gut!“ Erstaunlich viele Nachzügler. Womöglich Erfolgsfans. Der Jugend von heute sei an dieser Stelle noch einmal gesagt: Pünktlichkeit ist eine Tugend!

Auf dem Platz entwickelt sich ein schönes Spiel. Beiden Seiten sind bemüht den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Klappt aber irgendwie nicht. Unser Stammtorhüter ist immer zur Stelle. Unsere Angreifer nicht. Einer unserer Besten steht abseits. Rotsperre. Komische Regel: wer im Ligabetrieb eine rote Karte erhielt, kann die Sperre auch im Pokal absitzen. Der Gegner spricht russisch. Interessant. Selbst der Trainer ist dieser Sprache akzentfrei mächtig. Wir kramen alten Unterrichtsstoff hervor. „Menja sawuut Urs.“ Steen kontert: Dostoprimelschatelnosti, Tawarischiii… oder irgendwie so!“. Der Gegner muss auswechseln. Ein Spieler hat sich unglücklich verletzt.

Unsere Goldfüße bauen zum Ende der ersten Halbzeit stark ab. Der Gegner hofft auf eine Sensation. Zuviel Hektik herrscht in den roten Reihen. Leichte Abspielfehler schleichen sich hier und da ein. Und da ist sie plötzlich, die Sensation: ein satter Weitschuß schlägt in unserem Gehäuse ein. Unser Torhüter war machtlos. Die Abwehr eigentlich ebenso. Das Mittelfeld hatte wohl gepennt. Der Schütze kam unbedrängt zum Schuß. Fassungslosigkeit nicht nur am Spielfeldrand. Ein Pfiff. Erst einmal Halbzeitpause. Scheiße! Nebenplatz! Scheiß Nebenplatz?

Die zweite Halbzeit beginnt wie die Erste. Druckvoll. Man merkt unsere Goldfüße wollen den Bock hier noch umstoßen. Der neu eingewechselte Spieler macht mächtig Dampf über die rechte Außenseite. „Ja? Jaa? Jaaa! Nein!“ Eine Großchance nach der Nächsten wird versemmelt. Unruhe macht sich langsam breit. Bisher geizten die Unsrigen in dieser Saison mit Toren. Heute braucht es vorerst nur eins. Doch das will nicht fallen. Mit fortschreitender Spieldauer erlahmt der Angriffswille zusehens. Wieder schleichen sich leichte Fehler ein. Im Mittelfeld fehlt die ordnende Hand. Die aufkommende Nervosität wirft letztlich die taktischen Ordnung komplett um. Und: das letzte Aufbäumen scheitert vorallem immer wieder an der fehlenden Passgenauigkeit. „Schiete!

Trotzdem, bis zur letzten Minute versuchen unsere Goldfüße alles. Es klappt nur leider nichts. Dringend benötigte Anspielstationen verstecken sich hinter den gegnerischen Spielern. Anstatt es mal mit einem Fernschuß zu probieren, wollen Sie den Ball ins Tor tragen. Erneut eine Ecke. „Vielleicht jetzt noch der späte Ausgleich?“ Die nächste Schlüsselszene. Und wieder nichts. Es bleibt dabei: die Rettung in die Verlängerung will nicht gelingen. Abpfiff. Überall frustrierte Gesichter. Es war machbar. Doch es gelang zum wiederholten Mal nicht.

Der Europapokal liegt in weiter Ferne, Steen.“ Urs Störenfried macht gute Miene zum bösen Spiel. Es bleibt kein Raum für Spekulation: „Urs, Klassenerhalt ist das erste Ziel.“ Steen erntet ein kleines Lächeln beim Gegenüber. „Klassenbewußtsein, meinteste doch eher, du unverbesserlicher Kommunist.“ Kurzes Schweigen. Haltung wird eingenommen: „Der Erhalt der Klasse stärkt das Klassenbewußtsein!“ Die Revolution wird bekanntlich auf dem Fußballplatz entschieden. Und nicht auf der Couch während Scheiße-Sky im Flimmerkasten läuft. Word!

Steen schlendert gedankenversunken dem Ausgang entgegen: „Urs, war eigentlich sonst noch etwas?“ Störenfried nickt hippelig: „Ja, gib Dir folgenden Traum: Der rote Oktober 2020, Roter Stern Nordost Berlin führt frühzeitig mit 10 Punkten Vorsprung die Tabelle an…“. Roter Steen hört mit einem halben Ohr den aufgeregten Ausführungen zu: “… und wir haben den Aufstieg fest im Visier, dann…“. Urs überlegt kurz ob er sein größtes Geheimnis wirklich Preis geben soll:. „… dann, dann lass icke mich ooch nochmal einwechseln!“ Allenortes Gelächter.

Nur der Rote Stern!
Ballsport, Beischlaf, Büchsenbier?
Wer A sagt muß auch B nachlegen!

Ein Kater gegen drei Punkte.

Steen & Urs am Morgen!

Frühmorgens im roten Wedding. Fußball. Freizeitliga. Fieser Abstiegskampf. Das Katerfrühstück riecht nach Fisch. Es streunert im Magen herum. Das Klo ist nicht weit. Am Vorabend war es hell, als die letzte Flasche zu Bett ging. Zum Glück ist es ein Heimspiel. Auswärts. Im roten Wedding. Urs Störenfried torkelt das erste Mal zu Fuß zum Spiel. Gesagt, gelaufen. Im Gänsemarsch geht es zur die Zonengrenze. Ohne Ausweiskontrolle! Hell Yeah!

Komische Gestalten überall im Latte Machiatto-Kiez. Kein schöner Land. Nur schnell rüber zu den Arbeitern. Optisch auch kein großer Zugewinn. Aber ästhetisch. Brause-Cola-Mix macht wach. Anwesenheit ist Pflicht. Scheiß Ultras! Die ersten Mitstreiter trinken hart weiter. Der Haufen ist motiviert. Motto: Fußball, piep, Alkohol. Frühmorgens im roten Wedding. 13 Spieler stehen bereit um die rote Laterne an den Meistbietenden abzugeben. Trotzdem fehlt etwas. Die Stimmung ist noch mässig.

Urs ist hellwach. Das erste Tor verpennt er, ebenso wie roter Steen. Der kam etwas später. Polizeikontrolle? Alkoholiker! Egal, unsere Goldfüße liegen in Führung. Erstmalig in dieser Saison. Spitze. Im Tor steht unser Titan. Das erste Mal in dieser Saison. Auch das ist Spitze. Hoffnung macht sich langsam breit. Die Fahnen werden ausgepackt. Roter Steen hat die dringend benötigten Utensilien dabei. Eine rote Fahne weht im Wind. Frühmorgens im roten Wedding. Das Spiel läuft gut an. Der Support lässt immer noch zu wünschen übrig. Rotfront!


Ian Stenhouse / No Dice Magazine

Zerknischte Gesichter im herbstlichen Sonnenschein. Steen hat seine Sonnenbrille vergessen. Urs ooch! Konnte ja keiner ahnen. Sonnencreme ist etwas für Wikinger. Fußball für die erste Bundesliga. Auf dem Platz ein munterer Kick. Am Rand fehlt Koffein. Kollektives Wachwerden. Erste Gerüchte machen die Runde. Steen soll die SPD am letzten Sonntag gewählt haben. Eine große Koalition. Laut Gerücht war es nicht nur Steen. Unverständnis. Ganz Deutschland einig Muttiland! Ganz Deutschland? Nein, ein kleines Häuflein unverbesserlicher Weltverbesserer hat den Mann mit dem ausdruckstarken Stinkefinger gewählt. Warum? Wegen der Haltung. Was nützt einem die Taube auf dem Dach?

So spielt auch die Mannschaft. Aus einer stabilen Abwehr heraus gelingen mit dem nötigen Glück einige gute Kombinationen. Vor dem 16er ist aber meistens Schluß. Der gegnerische Schlußmann ist nicht aus Pappe. Unsere Goldfüße beißen sich die Zähne aus. Die gegnerische Mannschaft dagegen ist zum Ende der ersten Halbzeit pappsatt. Elf Freunde werden die nicht mehr. Sie liegen weit unter den Erwartungen. Vorallem für ihre Fans. Die loten ein Faß ohne Boden aus. Der Spaß am Spiel geht Ihnen ab. Wedding White Trash. Frühmorgens im roten Wedding!

Die zweite Halbzeit wird für pöbelden Frührenter zur verbalen Dritten. Die Müdigkeit weicht langsam dem Entsetzen. Verbale Entgleisungen von gegnerischer Mannschaft und Fans sind Legion. Unsere Goldfüße lassen nur konditionell nach. Starke Nerven hammse ja. Der Gegner drückt, ist im Abschluß aber viel zu nervös. Warum wohl? Verdammt! Aus dem Nichts: unsere Sturmabteilung dezimiert sich von selbst. Rote Karte! Auslegungssache. An der Seitenkinie gegenüber drehen jetzt einige der häßlichen Rumpelstiltzchen frei. Der Schiedsrichter reagiert routiniert. Unsere Antwort ist einfach, aber laut. „Roter Stern! Roter Stern!


Ian Stenhouse / No Dice Magazine

Die letzten Minuten werden zur Zitterpartie. High Noon im roten Wedding. Die Arbeiter erwachen. Erste Lieder werden angestimmt. „Roter Wedding.“ Was sonst? Urs legt seinen Arm über die Schulter von Steen. Bange Minuten. Die gegnerische Mannschaft kommt noch mal. Unser Titan steht sicher. Langsam, aber sicher. Jeder Abschlag dauert eine halbe Ewigkeit. Zeitspiel? Auf jeden! Vom Feinsten. Steen zittert wie Espenlaub. Urs zieht hektisch an seiner Zigarette. Geht das hier heute gut? Unsere Goldfüße pfeifen auf dem letzten Loch. Zu zehnt. Bläser ertönen im Hintergrund.

90 Minuten. Eine Ewigkeit? Zwei, drei, vier, viele! 100% Action. 100% Adrenalin. Viel zu früh für Streß. Aufregung vor dem Tor. Schon wieder? Alles safe. Der Titan lässt sich Zeit. Der Rote braucht Alkohol. Der Urs braucht den Roten! „Lasst zusammen Fußball schaun, Fußball schaun“. Es bleibt spannend. Sekunden verstreichen, gefühlte Minuten. „Pfeif ab!“ Die Sonne strahlt um die Wette. Das dreckige Dutzend ist beinahe komplett. Wer nicht dabei ist, muß sich den Spaß gefälligst woanders besorgen. Shit! Sonnenbrand. Und wieder eine Gurke vom Gegner. Der Titan lässt sich noch mehr Zeit. Abfiff. No App fiff, stupid.

Endlich! Die ersten drei Punkte. Licht am roten Wedding. Rotsport! Steen ist aus dem Häuschen. Störenfried ist immer noch nicht wach. Trance? Kater! Abklatschen mit der Mannschaft. Ein schönes Gefühl! Männerschweiß. Glückshormone. Freude. Hunger! Durst! Alles durcheinander. Die absolute Mehrheit! Drei Punkte. Dem Aufstieg entgegen. Vielleicht. Langes Palaver. Wie Meinungen: Die Cowboys gehen auseinander. „See you next week?!“ Pferde werden gesattelt. Das Ziel fest im Blick. Die Einen bevorzugen köstliche Rinder, die Anderen ein Fränkisches gegen den Kater.

13:00 Uhr in Deutschland. Mutti? Feierabend!

Nur der Rote Stern!
Nordost Asozial?
Bis zum nächsten Mal…

Drei Spiele ohne Dreier

Letzter Platz, nur ein Tor geschossen, dafür 8 Gegentore kassiert. Der Saisonstart ist eine einzige Katastrophe, auf dem Platz steht kein Team und die Perspektive wird nicht besser. Zu selten wird eine Spielstruktur erkennbar, zu oft müssen Spieler aufs Feld die eigentlich noch ihre Verletzungen auskurieren müssten oder in der ersten Mannschaft nichts zu suchen hätten. Auswechselspieler sind Mangelware, auch das kennen wir aus den letzten Jahren. Der Unterschied ums Ganze: in diesem Jahr gibt es nur eine Mannschaft und trotzdem ändert sich kaum etwas an der schlechten Ausgangsituation.

Äußerst misslich ist die Tatsache, dass der Stammtorhüter nicht seinen Stammplatz einnimmt. Die Trainer scheinen mehr auf die Befindlichkeiten einzelner Spieler Rücksicht zu nehmen, anstatt ein Team zu formen aus jenen Spielern die bereit sind sich für das Team dort aufstellen zu lassen, wo sie am besten spielen. Es ist bekannt, dass jeder gerne Tore schießt, leider ist dies in einem Mannschaftssport nicht möglich. Des weiteren verstört die Kommunikation untereinander. Entweder wird kaum bis garnicht miteinander geredet oder man meckert sich gegenseitig voll. Das dabei wertvolle Sekunde und auch Nerven verloren gehen, sollte jedem einleuchten. Warum es dann nicht auf dem Feld funktioniert hat etwas mit fehlenden Respekt untereinander und fehlendem Anspruch an sich selbst zu tun.

Es steht in den Sternen ob das Trainerteam diese unzähligen Probleme schnellst möglich abstellen kann. Es wäre ihm auf jeden Fall zu wünschen. Wir werden draußen weiterhin unsere Goldfüße supporten und hoffen es werden uns viele gleich tun. Auf gehts Sterne schiesst ein Tor! Oder zwei! Am besten drei!

Proletarier aller Länder vergnügt Euch!

Krise hier, Krise da und jetzt auch noch Bundestagswahl. Nirgends kann man richtig entspannen. Überall grinsende Hackfressen. Selbst der Profisport hält nur noch was er nicht verspricht. Systematisches Doping, ist das Stichwort!

Wir wollen dagegenhalten. Ohne Profisport, ohne Doping und natürlich ohne Hackfressen! Aber mit etwas Dressing für den Kopfsalat. Gemeinsam ist es an uns, den grauen Alltag mit Farbe vollzukleistern, der Krise unser schönstes Lächeln entgegenzusetzen. Es gilt der kategorische Imperativ: Das Glas wird gefüllt, solang er/sie nicht bricht.

Ein Potpourrie der großen Unterhaltung ist die beste Mittel gegen den Krisenkater. Deshalb läd der Rote Stern Nordost (RSNOB) und die Junge IG Bau zu einem Event der Extraklasse ein…

Basketball Challenge* Punk-Rock Konzert* Disko Disko* Copa de Futsal* Arbeiterrechte* Tombola* FIFA WM Katar 2022* Das alles versteckt in einem Wochenende: Vom 24. und 25. August 2013 im Nordosten Berlins.

In folgender Reihenfolge erwarten euch unsere Highlights:

* 12:00 Uhr – Hagenbeck Oberschule – Gustav-Adolfstraße 60 (Weißensee)
>>> Basketball Challenge*

Willkommen zur Basketball Challenge! Gespielt wird 3 on 3 nach den ungeschriebenen Streetballgesetzen. Abseits der körperlichen Ertüchtigung servieren wir am Grill kräftig gewürzte türkische Würste im Fladenbrot und kredenzen kalte Drinks gegen einen schmalen Taler. Die Teilnahme kostet nichts. Anmeldungen via basketball[at]roter-stern-berlin.de

* 17:00 Uhr – Kiki Sol – Lindowerstraße 12 (Wedding)
>>> Katar und die FIFA*

Wir müssen reden. Und zwar über das größte Sportereignis der Welt: Die FIFA-Weltmeisterschaft. In Katar werden zur Vorbereitung des Großevents Stadien buchstäblich aus dem Wüstensand gezogen. Die Arbeiter die die Stadien errichten, kommen aus aller Welt. Sie arbeiten unter schlimmsten Bedingungen. Wir haben einen Referenten der Jungen IG Bau eingeladen, um uns einen Einblick in die Situation vor Ort zu geben und einige Aktionen für Arbeiterrechte vorzustellen.

Dazu kommt Jens Weinreich. Er ist Journalist und FIFA Experte. Arbeitet seit Jahren intensiv am Thema Korruption im Sport und kann mit Fug und Recht als einer von Joseph Blatters größten Feinden betitelt werden. Mit Ihm wollen wir der Frage auf den Grund gehen, warum die FIFA scheinbar vor keiner Schweinerei Halt macht und was dran ist am Urteil der „letzter Diktator Europas“ (Zeit) zu sein.

* 20:00 Uhr – Max und Marek – Reinickendorferstraße 96 (Wedding)
>>> Mein Punk. Dein Punk*

Für den Auftakt in den Abend haben wir uns jemand ganz besonderen eingeladen. Die Haddocks aus Jena. Stilsicher Streetpunk heißt das Prinzip. Unser Serviervorschlag: Gießen Sie etwas Bier bzw. Schnaps drüber und lassen es kurz durch die Hüften ziehen. Das Ergebnis wird Sie überzeugen.

* 21:00 Uhr – Max und Marek – Renickendorfer Straße 96 (Wedding)
>>> From Disko to Disko*

Mit dabei sind unsere liebsten Hüftschwinger von Team Ram Rod der Techno-Veteran von Exquisite Berlin Mongroove, Jimmy Bondano treffsicherster Schallplattenunterhalter der Freizeit Landesliga und die beiden Musiknerds und Houseliebhaber Raver Rave und Lutzen Kemp

* Sonntag 25.08. Ab 10:00 Uhr – Hansastraße 153 (Weißensee)
>>> Copa de Futsal*

Am Sonntag wird zum Abschluss des Wochenendes von unserer Futsal AG erneut der Copa de Futsal ausgetragen. Alle Futsaler und Freunde des Spiels sind herzlich eingeladen dem Spektakel beizuwohnen.

Die Einnahmen der Veranstaltung werden an den Zug der Erinnerung gespendet. Der Zug der Erinnerung ist eine „rollende Ausstellung“, die seit 2007 durch Deutschland und Polen unterwegs ist, um an unterschiedlichen Orten an die Deportationen in der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Ausstellung konzentriert sich vor allem auf Einzelschicksale der Verfolgten, um damit einen empathischen Zugang zu ermöglichen. Der Trägerverein der Ausstellung ist gemeinnützig und seit Jahren im Streit mit der Deutschen Bahn, die sich weigert, dem Projekt die Kosten für Trassen- und Stationsnutzung zu erlassen. Dabei sind Kosten in Höhe mehrerer 100.000 Euro angefallen.

Malen nach Zahlen.

Sommer, Sonne, Sommerpause. Kein Fußball nirgends. Außer irgendwo in Skandinavien. Aber wenn interessiert schon Deutschland? Stattdessen haben wir die Zeit sinnvoll genutzt. Mittels Bierhähnchen, Pinsel und Alkohol verwandelten wir innerhalb von zwei Tagen einige Stofffetzen in vorzeigbare Zaunfahnen. Und das dreckige Dutzend fühlte sich wie anno dazumal.

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Im Geiste der dadaistischen Verulkung enstanden Kunstwerke die noch große Wellen schlagen werden. Wir versprechen Reminiszenzen an die gute alte Zeit um die uns Monty Python beneiden wird: If life seems jolly rotten – There’s something you‘ve forgotten – And that’s to laugh and smile and dance and sing – When you‘re feeling in the dumps – Don‘t be silly chumps – Just purse your lips and whistle, that’s the thing – And always look on the bright side of life – Come on!

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Die Vorfreude auf die neue Saison ist schon groß. Zahlreiche Gassenhauer werden noch wie das heiße Eisen geschmiedet, der transportable Grill sollte vielleicht noch einmal gesäubert und hier und da die Performance ein klein wenig verbessert werden. Ansonsten, der Lack passt, die Sinne sind geschärft, es bleibt nur noch der Anpfiff.

PS: Schöne Grüße nach Halle.

Good bye, Zwei!

Weit, weit draußen, Hohenschönhausen. Auswärts, Nachholspiel. Sommerpause, kurz vor den ganz großen Sause. Das dreckige Dutzend fuhr getrennt, marschierte aber gemeinsam in die Pampa. Kurze Orientierungslosigkeit. Man merke: Navigation ist heutzutage eine elektronische Angelegenheit. Zum Spiel gegen Kickers Berlin gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Eine gute erste Halbzeit, folgte mal wieder ein sehr schlechte zweite Halbzeit. Die Nervosität wuchs mit jeder Minute. Der schnelle Ausfall des Mittelstürmers war auch kein wirklicher Motivationsschub. Im Gegenteil.

Damit beendeten die Sterne die Saison auf dem neunten Platz. Das ist nach dem letzten Jahr eine deutliche Steigerung. Wir danken deshalb dem Trainerstab und den Spielern für ihren unermüdlichen Einsatz. Alle Spieler die zur nächsten Saison wechseln wurden selbstverständlich würdig verabschiedet (Fußballgott!). Der Spieler des Jahres wurde mit einer Schallplatte aus dem Hause Franz Beckenbauer beglückt und jene Spieler die in der nächsten Saison weiterspielen in die Sommerpause verabschiedet. Alles in allem ein schöner Ausflug in die weiten Wowiwostocks…

PS: Wir wollen allen Fans und Freunden das Spiel des Jahres noch einmal ans Herz legen. Gänsehaut!

Knapp, knapp, knapp!

Ein schöner Tag, viele Fahnen im Wind und trotzdem fehlte etwas am Ende. Soviel können wir verraten. Alkohol war es nicht.

Am Samstag den 20.04.2013 um 12:30Uhr und bei traumhaftem Fußballwetter, war es für die „Zweite“ des roten Stern Nord-Ost Berlin wieder einmal Heimspielzeit. Der Gegner, die Berliner Amateure (FZL). Viel wurde bereits im Vorfeld der Partie gemunkelt, da im Hinspiel vor allem „des Gegners 5er“ teilweise nicht mehr nur verbal, sondern bisweilen auch darüber hinaus, mit einigen Sternen aneinander geraten war. Vor allem aber wollte man sich, für ein in der Höhe mehr als unverdientes, 1:5 Hinspielergebnis revangieren. Und so ging es nach gewonnener Seitenwahl und dem mittlerweile schon schöne Gewohnheit gewordenen Einschwörungsritual (ROTER ROTER ROTER…) hoch motiviert und sehr flott ans Werk.

So gehörte auch gleich die erste Aktion des Spiels dem Gastgeber, in Minute 1 allerdings noch in Person der geliebten Ultras, die Ihren Einzug ins Stadion mit wehenden Fahnen und Sprechgesängen zelebrierten.

Auf dem Platz begannen die Sterne derweil ungewohnt sicher und konzentriert. Wurden die ersten 15 Minuten letzte Woche noch komplett verschlafen, konnten die Anweisungen des Trainers heute von Beginn an deutlich besser umgesetzt werden und man nahm das Spiel in die eigenen Hände. Vor allem in der Hintermannschaft ließ man den Ball sicher zirkulieren und so führte in der AnfangsphaseAußer lediglich ein lang geschlagenen Ball, auf einen der schnellen Stürmer der Gäste, zu einer erwähnenswerten Halbchance der Gäste.

Die Sterne selbst kombinierten durch das eher schwach besetzte Mittelfeld immer wieder flach nach vorne und wurden vor allem durch schöne Steilpässe auf die schnellen Außenpositionen, heute besezt duch Danny (LM) und Bev (RM), immer wieder gefährlich. Konnte ein Sterne-Angriff über links nach 5 Minuten gerade noch vereitelt werden, so war es eine Minute später dann die rechte Seite, von der Bev den Ball herrlich in die Gefahrenzone 16-er brachte und Micha, heute wieder Sturmspitze, dem Ball mit der Schädeldecke so touchierte, dass der hinten dran allein gelassene Tobi nur noch einzuschieben brauchte.

Zwischenfazit: 6. Spielminute 1:0 Roter Stern, 10. Saisontor für unseren Toptorjäger Tobi (Glückwunsch), Spiel unter Kontrolle, alles nach Plan.

Auch nach dem frühen Führungstreffer wollte man sich nun nicht zurücklegen, sondern bestenfalls nachlegen und es deutete auch nichts darauf hin, dass sich an den Kräfteverhältnissen etwas ändern sollte – bis dann, nur 2 Minuten nach dem Führungstreffer ein mehr oder weniger Befreiungsschlag der Gäste aus dem Mittelfeld etwa an der Kante des 16ers aufsprang bei dem sich zuerst Innenverteidiger Stefan etwas verschätzte und anschließend Torhüter Sieben unglücklich ausrutschte, so dass der Ball kurios und völlig unerwartet in den Maschen zum liegen kam.

Betrachtet man aber den Spielverlauf bis zu diesem Zeitpunkt, so hätte dies gar kein Problem dargestellt, wäre da nicht der Eckball der Gäste eine Minute später gewesen, bei dem sich erst zwei Abwehrspieler verschätzten und der dann von einem Gegenspieler am langen Pfosten aus kürzester Distanz eingeschoben werden konnte.

DAS hatte gesessen. Und man sah einigen Gesichtern der Sterne ein „nicht schon wieder“ an. Glücklicherweise sorgten die Gäste in den folgedenen fünf Minuten nicht für weitere Gefahr und so hatte man Zeit den Schock zu verdauen und die Arbeit wieder aufzunehmen. Wenn auch bei weitem nicht mehr so selbstbewusst und souverän, konnten nun bis zum Ende der ersten Halbzeit immer wieder Möglichkeiten herausgespielt werden, die aber allesamt entweder über oder neben dem Tor endeten. Auch ein Freistoß in Minute 37, nach unnötigem Foulspiel an Daniel konnte nicht mehr für zwingende Torgefahr sorgen.

Halbzeitstand: 1:2 aus Sicht der Sterne trotz einer der vielleicht besten ersten Halbzeiten dieser Saison; außerdem kommt Johannes für Micha.

Hälfte zwei glich im wesentlichen der ersten. Die Sterne arbeiteten heute nach ihren Möglichkeiten wirklich konzentriert und konnten dies auch in eine absolute Spielüberlegenheit ummünzen, während die Gegner nur noch durch lange Befreiungsschläge, in die Hälfte des roten Sterns kam. Die Sterne hingegen spielten variabel sowohl über die Außen, als auch durch die Mitte und konnten sich wie so oft nur nicht mit dem ersehnten Tor belohnen. In Minute 53 dann der nächste Rückschlag. Nach einem umstrittenen Freistoß aus dem linken Halbfeld kommt es zum Durcheinander im Strafraum und ein Berliner Amateur schaltet erkennt die Situation als erster und erhöht somit auf 1:3.

Diesmal wurde jedoch auch nach dem Gegentreffer kompromisslos weiter gekämpft. Das Mittelfeld wurde nun vom Gegner bis fast an den 16 Meter-Raum aufgegeben und die sechser Daniel und Tobi hatten immer wieder viel Raum, um die Bälle zu verteilen oder selbst zum Abschluss zu kommen – so geschen z.B. in Minute 57, als ein Schuss von Daniel aus 20 Metern die Finger des Torhüters streift und nur ganz knapp rechts unten vorbei zur Ecke fliegt.

Aber wie auch schon in Halbzeit eins sind die Chancen nicht so recht zwingend. In der 67. Minute schaltete sich dann aber der wieder genesene und stark aufspielende rechte Verteidiger Georg S über rechts mit in die Offensive ein. Nach wunderschönem Flachpasspiel schickt Georg Daniel auf den Weg an die Grundlinie. Dieser nutzt die Gelegenheit um in den Sechzehner zu ziehen, zwei Gegner zu umkurven und auf den dritten aufzulaufen. Der Schiri wertet die Aktion des Verteidigers als stoßen und zeigt auf den Punkt. Nur noch 2:3. Achso ja – Mr. 100% natürlich – Tobi mit Saisontreffer Nummero 11.

Nun sollte also wenigstens noch ein Pünktchen her, Zeit war ja genug, doch der Gegner zog sich jetzt noch weiter zurück undvverteidigte mit Mann und Maus das eigene Tor. Auch die Umstellung auf eine Dreierkette und die Einwechslung von Jörg für Karl, der heute ebenfalls, wie auch die gesamte Abwehrkette eine tolle Leistung zeigte, führten letztlich nicht zum gewünschten Erfolg. Die letzte wirklich erwähnenswerte Situation war wohl noch eine etwas ungestüme Aktion von Torhüter Sieben, der als letzter Mann den letzten verbliebenen gegnerischen Stürmer bei einem Konter zu Fall brachte, damit eine klare Torchance verhinderte, aber von einem sehr guten Schiedsrichter gnädigerweise nur mit Gelb bedacht wurde – was jedoch sicher auch der Tatsache geschuldet war, das es bereits die 89. Minute war und auch der Gegner nicht protestierte.

Nach hart umkämpften 90 Minuten war dann auch Schluss und die Sterne belohnten sich und ihre Fans leider wieder einmal nicht für eine tolle Leistung. Dennoch war eine klare Steigerung des Teams zu sehen und die Stimmung war trotz der Niederlage so gut wie lange nicht nach einem Spiel. Last but not Least bliebe zu erwähnen, dass der Gegner (wohl wieder erwarten) eine sehr faire und sportliche Leistung gezeigt hat und man mit shake-hands den Platz gemeinsam verlassen konnte. Auch hier also eine absolute Steigerung. Also weiter so Sterne denn… „macht nichts – es gibt schlimmeres…

Macht nix, es gibt Schlimmeres!

Samstagnachmittags. Ein Fehlpassspektakel in tiefsten Ostberlin. Fußball kann so hart sein.

„Am 9. März. War da war? Ach ja, das letzte Spiel der zweiten Mannschaft. Lang ist es her. Nach der wetterbedingten weniger kurzen Spiel- und Trainingspause ging es auf zum WELT Verein, raus nach Lichtenberg, vorbei an Zilles ehemaligen bescheidenem Wohnsitz Richtung BSR Recyclinghof liegt davor der Heimspielplatz der gastgebenden Mannschaft. Das Wetter muss natürlich erwähnt werden und wird es in diesem Fall auch positiv, da es mehr als passend mitspielte, so das einem gemütlichen Duell am Samstag Nachmittag nichts im Weg stand.

Mitpspielen konnten leider nicht alle von Equipe, so das wir auf einen ausgedünnten Kader ohne Ersatzsspieler zurückgreifen mussten. Dieser Fakt und der Trainingsrückstand liessen uns auch gleich nach Anpfiff mehr als nur wackelig anfangen, so dass wir nach kurzer Zeit einem 1:0 Rückstand hinterherrannten, den der WELT Verein bis zur Halbzeit zu einem passablen 3:0 erhöhen konnte.

Da das Team nur wenig Lust hatte sich hier vorführen zu lassen ging es in der Halbzeit zackig los und das erste Tor konnte nach einem ansehnlichen Powerdribbling durch die gegnerischen Reihen, mit einem Einschieber gegen die Laufrichtung des gegnerischen Keepers, abgeschlossen werden. Nicht das erste Spiel, was wir in der Saison gedreht haben, also hiess es dran bleiben.

Das Tor gab dem Team einen Motivationsschub und mehrere ansehnlichen Kurzpassstaffetten über das Feld konnten uns bis zum gegnerischen Strafraum bringen, aber leider nicht zum Abschluss. Mit der Zeit verliessen nicht nur die Kräfte das Team, sondern es wurde Zeit für den obligatorischen Muskelkrampf, was Teile des Felds brach liegen liess und uns gegen Ende noch 3 Gegentore bescherte. Das Endergebnis mit 6:1 ist dem Hinspielergebnis vom 20.10.2012 identisch und wir bedanken uns bei dem WELT Verein für das Spiel und das anschliessende nachgezogene Frühstück im Rahmen der Kampagne „Berliner Freunde Frühstück“ vom BFV. So konnte bei lecker Gegrilltem und nem kühlen Getränk der gelungene Samstag ausklingen.“ RSNOB

Trotz aller Widrigkeiten war es ein schöner Ausflug. Ein dickes Dankeschön geht an den WELT Verein für seine formidable Gastfreundschaft. Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr wieder. FREUNDSCHAFT!

Straszenfuszball in Zwickau

III. United Colours Antifa-Streetsoccer-Cup
Samstag | 13.04.2013 | 10:00 | Hauptmarkt Zwicka
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Zwanzig Teams, unter anderem aus Aue, Plauen und Chemnitz haben sich bereits angemeldet für das Straßenfußballturnier auf dem Hauptmarkt. Das Turnier am 13. April ist ein Kooperationsprojekt von Marienthal United 08 und dem Jugendverein ‚Roter Baum‘ Zwickau.

In dem zehn mal 15 Meter großen Spielfeld stehen sich jeweils zweimal vier Spieler gegenüber. Das Turnier richtet sich zwar vornehmlich an Jugendliche, teilnehmen kann aber prinzipiell jeder. Der Anmeldeschluss wurde bis zum 10. April verlängert. Am Rande des Turniers gibt es Infostände zu antirassistischem Engagement. Infos unter: unitedcolours.blogsport.de!



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